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Design & Inspiration
Geschrieben am 30. Oktober 2008 um 21:44 Uhr von Arne.
Eigentlich mag ich WordPress ganz gerne. Seit Version 2.0 arbeite ich (fast) durchgehend damit; mittlerweile betreibe ich zwei Weblogs mit der aktuellen Version 2.6. Da ich mich im Moment intensiver mit WordPress auseinandersetze, fallen mir natürlich auch Dinge auf, die mir nicht so gefallen.
Bevor ich mich den zwei konkreten Punkten widme, die mir Ärger machen, ein kleiner Gedanke zum Konzept von WordPress: Ich finde WordPress mittlerweile für ein Blog-Software ziemlich fett: Mit fast 5 MB ist es leider kein Leichtgewicht mehr. Als CMS kommt es sicherlich schlank und komfortabel daher; aber als Blog-Software ist WordPress schon reichlich aufgeblasen und fett. Dafür ist es sehr flexibel, kann sehr vielseitig verwendet und erweitert werden; es gibt eine große Community die Erweiterungen und Themes entwickelt.
Dies ist aber ein generelles Problem bei der Software-Entwicklung: Große Gegensätze, die schwer gemeinsam zu erreichen sind (klein und simpel gegen flexibel und anpassbar); in der Wirtschaft wird so etwas auch Zielkonflikt genannt.
Auch wenn heute Webspace in rauen Mengen verfügbar und erschwinglich ist, sollte man sich überlegen ob eine große, Speicherplatz-fressende Anwendung sinnvoll ist oder ob man lieber auf etwas schlankeres zurückgreift. Gerade wenn sich Web-Applikationen auf einem Server häufen, so wie bei mir, sollte man über Alternativen nachdenken: Im Moment laufen auf über meinen Webspace zwei WordPress-Installationen, jede mit ungefähr 5 MB und die dritte steht kurz vor der Tür …
Zwei große Ärgernisse verderben mir leider im Moment etwas den Spaß mit WordPress:
dot.psilab.de/42 erreichbar. Wenn ich dies in der neuen WordPress-Version machen würde, würden sich bei einem regulären Blog-Betrieb (Eintrag erweitern, korrigieren, etc.) zum einen die IDs ständig ändern, weil ein Eintrag immer die ID der letzten Version bekommt. Und zum anderen können die IDs, die auf die alten Versionen verweisen, nicht mehr verwendet werden! So sind fortlaufende IDs nicht mehr möglich. Jetzt würden sich quasi die IDs 60, 42 und 327 aneinander reihen, statt 41, 42 und 43 …foobar. Im Blog kann man diese Kategorie durch /category/foobar erreichen. Nun soll dieser Beitrag mit dem Stichwort »foobar« versehen werden. Das Stichwort soll ebenfalls die saubere URL-Form foobar haben; später soll sie dann über /tags/foobar erreichbar sein. So simpel dies klingt, so unmöglich ist dies im aktuellen WordPress. Man kann dies, mit Standard-Bordmitteln, nur erreichen, indem man entweder der Kategorie oder dem Stichwort eine unsaubere URL-Form gibt (z.B. für das Stichwort die URL-Form foobar-tag). Das ist leider, wie bei vielen Workarounds, nicht schön gelöst und sauber.Schön wäre es, wenn es spätestens in WordPress 2.7 für das erste Problem eine Lösung gibt, die schon einige Plugins bereitstellen: Ein- oder Ausschalten des Versions-Systems oder dieses auf eine bestimmte Anzahl an alte Versionen für die Artikel limitieren. Dabei würde ich mir dann auch noch weitergehend wünschen, dass es ein Aufräum-Tool gibt, dass alte, nicht benötigte Versionen löscht und die IDs wieder aufräumt.
Für die Lösung des zweiten Problem muss wohl die Datenbank oder zumindest die Kategorie/Stichwort-Tabelle angepasst werden; was wirklich wünschenswert wäre, denn der oben angerissen Workaround ist wirklich hässlich.
2 Kommentare
Für Punkt 1 gibt es Lösungen: http://www.mapumedia.de/2008/08/wp-tipp-version.html
Naja, so was habe ich auch mal schon erlebt.Wenn ich das früher gesehen habe, könnte dir den selben Rat wie Marcus geben…Schöner Blog, weiter so!
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