Das war’s. Ich werde nicht weiter selbstständig arbeiten können. Als sich mir, Mitte 2009, die Möglichkeit bot, selbstständig tätig zu werden und auf diesem Wege, erst einmal nur neben dem Studium, mein Geld zu verdienen, griff ich die Gelegenheit beim Schopfe; war doch die Selbstständigkeit immer ein kleiner Traum von mir. Und es lief gut, es hätte viel daraus werden können. Doch jetzt, im Juni 2013, muss ich euch, meinen Kunden und Partnern, die mir z.T. Freunde geworden sind, leider mitteilen, dass ich meine Selbstständigkeit zum 1. Juli 2013 beenden muss; noch bevor ich Ende September mein Studium abschließe und es eigentlich erst hätte richtig losgehen sollen. Warum? Weil ich es mir schlicht und einfach nicht mehr leisten werden kann. Seitdem im letzten Jahr die Petition gegen die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige gescheitert ist und der Bundestag den Plänen von Frau von der Leyen zugestimmt hat, war das Ende leider abzusehen.
Über 350 € soll ich ab Juli nämlich jeden Monat in die Rentenkasse zahlen und mich somit Pflicht-versichern. Würde ich in eine private Rentenversicherung einzahlen, wäre ich fein raus, aber auch diese kann ich mir im Moment und wahrscheinlich auch in den nächsten Monaten, vielleicht Jahren, nicht leisten. 350 € an Sozialleistungen soll ich zahlen, egal ob ich einem Monat viel verdiene oder gar nichts, pauschal. Und dann habe ich noch keine Miete gezahlt, keine Krankenkasse, nichts gegessen.
Meinen genauen Satz kenne ich noch nicht, es geht bei 350 € im 22. Lebensjahr los; dieses Jahr werde ich 27, vielleicht wird es schon an den 400 € im Monat kratzen. Und die werde ich mir, jetzt in der kritischen Situation aus dem Studium in die reine Selbstständigkeit, keinesfalls leisten können.
Eure Projekte, an denen ich gerade noch arbeite, werde ich natürlich noch abschließen. Für die Pflege und Betreuung eurer Projekte bin ich noch auf der Suche nach einem neuen Ansprechpartner. Es ist leider schwer, denn die meisten meiner Partner in meinem Netzwerk werden ebenfalls ihre Selbstständigkeit beenden müssen und meine Kommilitonen, die auch in die Selbstständigkeit strebten, diese wohl erst gar nicht antreten. Aber ich bin, wie immer, positiv gestimmt, dass ich jemanden finden werde. Hoffentlich.
Geschrieben am 18. März 2012 um 10:22 Uhr von Arne.
Ohne das ich selbst ein iPad3 besitze, möchte ich dennoch einige interessante Tweets und Gedanken hier festhalten, die die, anscheinend massive, Veränderung der Darstellungs-Qualität von Bild und Typografie beschreiben und diskutieren.
makes you wonder if people will now offer “HQ” versions of their apps for Retina to avoid large images for older devices.
Geschrieben am 4. November 2011 um 11:36 Uhr von Arne.
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ein offener Finder-Ordner mit vielen Dateien den Finder auf meinem MacBook fast durchgehend 100% der Prozessor-Leistung fressen lässt, sodass sogar nach einiger Zeit der Lüfter anspringt.
In einem Forumsbeitrag in der Apple Support Community wird empfohlen, die Datei com.apple.finder.plist aus dem Ordner Preferences im Library-Ordner des Benutzers zu löschen und den Finder danach neu zu starten. Über das Terminal (zu finden im Dienstprogramme-Ordner des Programm-Verzeichnisses) sieht das so aus:
user@mac$ rm ~/Library/Preferences/com.apple.finder.plist
user@mac$ killall Finder
Kurze Erläuterung: Der erste Befehel, rm, löscht die Datei com.apple.finder.plist im Ordner ~/Library/Preferences (wobei das Tilde-Zeichen am Anfang andeutet, dass es sich um einen Ordner im aktuellen Benutzer-Verzeichniss handelt). Der zweite Befehl, killall, beendet den Finder (bzw. seinen laufenden Prozess) komplett, woraufhin sich dieser automatisch wieder neu startet – und dabei eine neue, saubere com.apple.finder.plist-Datei anlegt.
Bei mir läuft nun der Finder mit dem gleichem, vollem Ordner geöffnet seit über einer Stunde im Hintergrund ohne dass der Finder eine nennenswerte CPU-Last verursacht.
In einigen anderen Forumsbeiträgen, die ich bei der Suche nach der Problemlösung gelesen habe, wurde auch angedeutet, dass viele JPEG- oder PNG-Dateien in einem Ordner (oder auch auf dem Desktop) zu hohem CPU-Verbrauch durch den Finder führen könne, da dieser mit diesen Dateien irgendwelche Probleme haben solle – dies konnte ich bisher nicht nachvollziehen, möchte ich aber der Vollständigkeithalber kurz erwähnen.
Im gleichen Forumsbeitrag von oben wird als weiterer Lösungsvorschlag geraten die Darstellungsoptionen (siehe Screenshot), zu finden in der Menüleiste und Darstellung, der Listenansicht im Finder zu überprüfen: Die Option »Alle Größen berechnen« soll ebenfalls zu hoher CPU-Auslastung durch den Finder führen, da er für alle Unterordner eines Verzeichnisses die Größe berechnet.
Eine weitere, beeindruckende Visualisierung der australischen Fernsehsendung The Hungry Beast, dieses mal zum Thema Stuxnet, produziert von Patrick Clair.
Hans Rosling visualisiert in The Joy Of Stats bei BBC Four mithilfe einer »Augmented Reality Animation« (und das anscheinend ohne Bluescreen oder ähnlichem) die Gesundheits- und Wohlstands-Entwicklung von 200 Ländern über die vergangenen 200 Jahre. Leider kann ich über die inhaltliche Richtigkeit der Daten und vor allem des hergestellten Zusammenhangs geben – dafür fehlt mir leider die Kompetenz –, allerdings gab es bereitseinigeEinwände. Trotzdem finde ich es eine sehr interessante, ansprechende und sehenswerte Visualisierung.
Geschrieben am 16. November 2010 um 23:49 Uhr von Arne.
Katharina hat mit ihrem Tumblr-Blog und der Zersplitterung ihrer Blogs zu kämpfen und das, denke ich, nicht nur auf technischer Ebene, wie sie in ihrem Beitrag fragt, sondern auch auf konzeptioneller Ebene. Bei Tumblr ist es nun zum Glück so, dass es darauf ausgelegt ist, dass ein Nutzer mehrere Blogs führen kann – allerdings ist es, gerade als Einzelperson, sehr schwierig mehrere Blogs zu führen und möglichst oft zu füllen, wie ich auch aus eigener Erfahrung weiß. Daher bin ich der Meinung, dass man seine Output-Kanäle, wie Blogs, reduziert halten sollte und nur dann aufteilt, wenn eine sinnvolle Trennung wichtig oder nötig ist.
Ich selbst führe mittlerweile mehrere Blogs (zwei bis drei, wenn das eingeschlafene jarne Film-Projekte dazu gezählt wird), darüber hinaus bin ich bei Twitter aktiv, lese E-Mails und andere Blogs und habe vor allem ein Leben und ein Studium. Es ist mir daher leider gar nicht möglich in allen Kanälen und Blogs jeden Tag etwas, möglichst sinn- und gehaltvolles, zu veröffentlichen und so kommt es, dass meine Blogs von Zeit zu Zeit leider etwas, mehr oder weniger lang, einschlafen.
Das ich überhaupt zwei Blogs führe, ist aus dem Wunsch meines ersten Blogs entstanden, gestalterische und technische Themen von meinen persönlichen oder politischen Themen zu trennen; zumal die technischen Themen, die ich auch ab und an in meinem privaten Blog anschneide, für das Publikum dieses Blogs eher schwer verständlich und langweilig sind – wobei ich wegen der geringen Veröffentlichungen hier im Blog schon darüber nachgedacht habe, die beiden Blogs wieder zu vereinen, mich aber aus den eben genannten Gründen doch nicht dazu entschieden habe.
Wenn sich allerdings die Themen der eigenen Blogs sehr ähneln, ist es nicht immer ganz einfach zu entscheiden, an welchem Ort ein Beitrag besser aufgehoben wäre. Und wenn ein Thema in mehrere Blogs passt, kommt es zu Cross- bzw. Doppel-Postings (und somit zu Redundanz).
Bei Katharina ist es nun so, dass sich ihre Blogs, meiner Meinung nach, sehr ähneln: Sie führt ein Foto-Blog, kattitu.de, als eine Art Online-Portfolio (auf WordPress-Basis); einen Tumblr-Blog, kat’s log, als privaten Blog; und einen weiteren Tumblr-Blog, heartcrazed’s iPhone shots, auf dem sie direkt Fotos von ihrem iPhone veröffentlicht. Im Prinzip alles ähnliche Blogs, zumal es bei ihr überall viel um Fotografie geht, aber dennoch hat jedes Blog seinen besonderen Akzent. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sie ihre Blogs zu sehr zersplittert hat: Der iPhone-Foto-Blog könnte auch sehr gut, in eine Kategorie oder Tag abgelegt, im privaten Blog funktionieren. Es ist natürlich legitim und auch, besonders am Anfang, sehr verlockend und motivierend, für einzelne Projekte Blogs anzulegen und dort Dinge zu einem Thema, wie z.B. iPhone-Fotos, zu sammeln, leider wirken solche Blogs immer sehr verwaist, wenn das Interesse für das Projekt nachlässt oder sich der persönliche Themen- und Projekt-Fokus verlagert (oder, wie in diesem Fall, technische Probleme bzw. Umstände das regelmäßige Veröffentlichen behindern). Mir sind deshalb diversifiziertere aber aktivere Blogs lieber, als sporadisch geführte Blogs zu speziellen Themen und Projekten (auch wenn ich selbst diesem Anspruch manchmal leider nicht gerecht werde).
Leider ist mir auch die Grenze zwischen Katharinas Foto-Blog kattitu.de und ihrem privatem Blog kat’s log zu unscharf, was aber vielleicht nur daran, dass sie Fotos aus einer Session nochmals auf ihrem Tumblr-Blog veröffentlicht (wo wir bei der angesprochenen Redundanz wären) und an meiner Wahrnehmung, liegt.
Was nun der beste Weg für Katharinas Blogs wäre, kann ich nicht entscheiden, dass hängt von ihren Zielen und Ansprüchen, an und für die einzelnen Blogs, ab. Wichtig ist nur bei der Blog-Zersplitterung, dass man nicht außer Acht lässt, dass jeder Blog gepflegt und gewartet werden will (was unter Umständen, einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeutet) und dass vielleicht die Aufmerksamkeit von Besuchern zerstreut wird, da nicht jeder Blog-Leser bzw. -Besucher unbedingt die anderen Blogs auf dem Schirm hat und deswegen vielleicht nicht die, für ihn interessanteren, Dinge findet und man ihn so deshalb nicht als regelmäßigen Leser gewinnt oder aber wegen mangelnder Aktualisierung verliert.
Zufällig hab ich heute ein sehr interessantes Interview mit dem Erfinder von Rivva, Frank Westphal, gelesen, der nicht direkt etwas zu diesem Thema sagt, aber etwas allgemeines über die Qualität von Blogs, durch den Einfluss von Twitter; und eine ebenfalls sehr Interessante Aussage zu Zeit und Aufmerksamkeit trifft:
Die Leute streuen ihre Aufmerksamkeit immer breiter, gemäß dem »Law of Raspberry Jam«: »The wider any culture is spread, the thinner it gets.« Mittlerweile buhlen diverse web2.0-ige Dienste um deine Aufmerksamkeit … Xing, Facebook, Twitter und so weiter, da hat man weniger Zeit für das eigene Blog. Viele Dinge, die vorher in einem Blogpost gelandet sind, landen heute bei Twitter. Das hat teilweise dazu geführt, dass die Qualität auf Blogs wieder zugenommen hat, weil das witzige Youtube-Video eben bei Twitter landet und nicht im Blog.
(Hervorhebung von mir.)
Update, 18. November 2010: Stephan May, der Frank Westphal interviewte, bat mich die Original-Interview-Texte zu erwähnen, weil es sich bei dem Text bei den Netzpiloten um ein Crossposting handelt: Teil 1 und Teil 2 des Interviews in seinem Blog.
In einem Google Tech Talks-Vortrag stellt Paul Bakaus die, mit seinem Start-Up Dextrose AG entwickelte, Game-Engine Aves Engine vor, die nur auf Web-Standards wie HTML5, CSS3 und JavaScript (im Front- wie Backend) basiert.
Durch die genutzten Web-Technologien laufen die, mit dieser Game-Engine entwickelten, Spiele in jedem aktuellen Browser und somit (theoretisch) auf jedem Endgerät, wie PCs, Smart Phones oder Tablets; und zwar ohne zusätzliche PlugIns wie etwa Flash.
In seinem Vortrag zeigt Bakaus anhand seines Projekts, was mit den offenen Web-Standards möglich ist, was uns in naher Zukunft erwarten und auf uns zu kommen wird. Zudem zeigt er auf, welche Probleme bei der Entwicklung der Game-Engine aufkamen und wie sie, ohne Performance-Einbußen oder gar mit Perfofmance-Verbesserung, gelöst wurden. Denn Performance und die, quasi endlose, Skalierbarkeit, bei Spielewelten und Spielern in einer Welt, sind zwei Probleme, die bei der Spiele-Entwicklung sehr schnell an die Grenzen der technischen Rahmenbedingungen stoßen; dafür zeigt Bakaus einen, für Browser-Games, interessanten Lösungs-Ansatz.
Die Videos von Google finde ich immer wieder sehr gut gemacht und sehenswert, genauso wie dies: How Search Works. Ein Googler erklärt, was beim suchen mit Google innerhalb von Sekundenbruchteilen passiert und wie der Index, den Google durchsucht, aufgebaut wird. Und das alles noch in einer, so denke ich, einfachen und auch für technische Laien verständlichen Sprache.
Was mich aber an dem Video noch mehr begeistert, sind die, als Skizzen daher kommenden, Visualisierungen, mit dem das gesagte aufgegriffen und unterstützt wird.
Update 11. April 2010: Das Vimeo-Video wurde leider gelöscht, aber auf DailyMotion, wo es von Addwork ursprünglich hochgeladen wurde, ist es noch verfügbar.
Geschrieben am 19. März 2010 um 16:40 Uhr von Arne.
Hungry Beast ist eine australische TV-Show auf ABC1 die eine Mischung aus Nachrichten und Satire bietet und jeden Mittwoch Abend um 21 Uhr gesendet wird.
Einige der Beiträge, die zum Teil auf YouTube zu sehen sind, sind wunderbare Visualisierungen, die Fakten in Zahlen und Symbolen darstellen und dabei immer so anordnen, dass am Schluss etwas mehr entsteht: