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Nexus One: Konzept & Design-Video


(Direkt Nexus One: The Story – Episode 1: Concept & Design (YouTube))

Vorhin erst habe ich das, wieder von Google sehr gut gemachte, Video zum Konzept und Design des Google Nexus One gesehen, dass die Design- und Konzept-Features anhand von Konzept-Zeichnungen und des Konzeptionsvorgangs visualisiert.

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Dropbox mit KDE

Der Standard-Linux-Client von Dropbox, der nur für Ubuntu oder Fedora als kompiliertes Paket zur Verfügung steht, ist nur auf die Desktop-Umgebung Gnome ausgelegt. Versucht man unter Kubuntu den Clienten zu installieren, versucht die Paket-Verwaltung apt-get den Dateimanager Natuilus und den (gesamten) Gnome-Desktop nach zu installieren und dies ist bei einem Linux mit KDE nicht unbedingt wünschenswert.

Eine Lösung für dieses Problem ist bereits auf Englisch dokumentiert, diese Anleitung hier beschreibt eine etwas abgewandelte Lösung (u.a. über die sehr komfortablen Systemeinstellungen von KDE 4.3) mit ein paar mehr Deatails.

Um Dropbox mit KDE zu benutzen, greift man auf das Paket zurück, dass Dropbox für Linux mit reiner Text-Shell zur Verfügung stellt (verfügbar für 32-Bit- sowie 64-Bit-Prozessoren). (Anmerkung: Zwar benutzt dieses Paket für die GUI GTK+, aber der komplette Gnome-Desktop ist zum Glück nicht mehr nötig.)
Nachdem herunterladen und auspacken des Paketes soll der extrahierte Ordner .dropbox-dist (nach der Anleitung auf der Dropbox-Webseite) in das Home-Verzeichnis des jeweiligen Benutzers (/home/benutzername/) verschoben werden. Sinnvoller ist es, meiner Ansicht nach, gerade wenn der Rechner von mehreren Benutzern verwendet wird, den Ordner nach /opt/ zu verschieben (dafür sind allerdings Root-Rechte nötig).
Damit Dropbox kontinuierlich läuft und der Dropbox-Ordner immer synchronisiert werden kann, muss der Dropbox-Client im Hintergrund als Deamon laufen. Dazu sollte der Client immer starten, wenn KDE startet: Dafür geht man in Systemeinstellungen auf »Autostart« (im Reiter »Erweitert«).

In den Autostart-Einstellungen klickt man auf »Programm hinzufügen«; im Auswahl-Dialog dann auf den blauen Ordner (im Screenshot markiert mit 2.), im sich nun öffnenden Auswahl-Dialog geht man in das eben verschobene .dropbox-dist/-Verzeichnis (in meinem Fall /opt/dropbox/) in dem man die Datei dropboxd auswählt.

Die nun folgenden Dialoge können bestätigt werden und danach sollte der Dropbox-Deamon (dropboxd) unter »Einrichtungs-Datei (.desktop)« auftauchen.

Bei der nächsten Neu-Anmeldung in KDE wird dann automatisch der Dropbox-Deamon gestartet. Dabei öffnet sich automatisch das Dropbox-Setup indem dann alle weiteren Einstellungen für Dropbox vorgenommen werden.

Im Tray-Bereich von KDE ist nun auch das Dropbox-Icon, dass über den Status des Dropbox-Ordners informiert, über einen einfachen Klick den lokalen Dropbox-Ordner öffnet (in Dolphin oder Konqueror oder des eingestellten Datei-Managers) und über einen Rechts-Klick das Tray-Menü öffnet, in dem alle wichtigen Informationen und Einstellungen zum eigenen Dropbox-Ordners zu finden sind.

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Die Entwicklung des Batman-Logos


(Direkt Batman Logo Evolution (CollegeHumor); via Julia)

Eigentlich versuche ich es zu vermeiden, Inhalte in zwei Blogs zu veröffentlichen, aber dieses passt sowohl in die Kategorie Film (und ist somit auch drüben bei jarne Film erschienen), als auch in die Kategorie Design & Inspiration.

In dem kleinen Video werden die Logos aus über 60 Jahren Batman in historischer Reihenfolge gemorpht. Sehr interessant zu sehen, wie sich das Logo entwickelt hat, wie viele Variationen es hat und trotzdem immer seinen Wiedererkennungswert erhält.

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Google Chrome-Werbespot


(Direkt Google Chrome, Japan (YouTube); via GoogleWatchBlog)

Google Japan hat einen – meiner Meinung nach sehr guten und hübsch anzusehenden – Werbespot für Google Chrome veröffentlicht.

Auf YouTube gibt es die Möglichkeit sich in HD anzugucken, wie Google Chrome einen gewöhnlichen Browser aufräumt.

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Internet Explorer-Installationsproblem

Unter meinem Windows XP Professional SP3 hatte ich lange Zeit das Problem, dass sich der Internet Explorer 7 nicht installieren lies. Weder über Windows Update noch manuell. Die Installation ist jedesmal ohne weitere Fehlermeldung abgebrochen und die Tipps aus der Microsoft Knowledge Base (die einem dankenswerterweise als Link direkt auf den Desktop gelegt werden) halfen auch nicht. (Sie können sogar u.U. noch mehr Probleme machen als beheben!)

Heute habe ich, da sich der Internet Explorer 7 immer noch nicht installieren lies, versucht die Beta des neuen Internet Explorers 8 zu installieren. Dort brach die Installation ebenfalls jedesmal – ohne ersichtlichen Grund – ab und die Tipps aus der Knowledge Base für die neue Version halfen genauso wenig wie die für den IE7.
Im Log-File zur Installation, dass man schnell über den »Ausführen«-Dialog (Windows-Taste + R) mit der Eingabe von %windir%ie8_main.log öffnen kann, stand bis auf folgende Zeile nichts auffälliges oder brauchbares: ERROR: |Inst. IE >>> Internet Explorer installation completed with errors, exitresult=0x00000000, exitcode=0x000003f5
Im Log-File des Internet-Explorer 7, dass unter %windir%ie7_main.log zu finden ist, steht übrigens die gleiche Fehlermeldung.

Nach kurzer Suche mit dieser Fehlermeldung fand sich die Lösung in einem Forum: Der Adobe Reader 9 ist schuld!

Problemlösung

Da der Adobe Reader 9 die Installation einer neuen Internet Explorer-Version blockiert hilft nur: Adobe Reader deinstallieren; den Internet Explorer per Setup oder Windows Update installieren; Neustarten und dann ggf. den Adobe Reader wieder installieren.

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Kubuntu 8.10 mit KDE 4.1

Seit nun gut vier Wochen nutze ich Kubuntu 8.10 »Intrepid Ibex« mit KDE 4.1 im täglichen Einsatz. Kubuntu 8.10 ist die erste Kubuntu-Version die standardmäßig mit KDE4 ausgestattet ist – zurecht, schließlich war KDE 4.0 ausschließlich für Entwickler gedacht die ihre Software auf die neuen Bibliotheken von KDE portieren wollten.
Somit stellt KDE 4.1 die erste Version aus der KDE4-Reihe dar, die sich an Endnutzer richtet. Nicht zuletzt wegen dem neuen Oxygen-Theme und der neuen Plasma-Desktop-Oberfläche war und ist KDE4 seit dem ersten Release heiß begehrt.
Kubuntu 8.10 kommt mit KDE 4.1 recht solide daher, auch wenn man leider einige Kinderkrankheiten noch merkt und einige Standard-Features noch fehlen. Die Meisten dieser Fehler werden allerdings mit dem Release von KDE 4.2 Ende Januar 2009 ausgemerzt.

Die Installation von Kubuntu geht, von der Live-CD aus, leicht von der Hand. Natürlich kann man mit der Live-CD die neue Kubuntu-Version, und vor allem KDE 4.1, ausgiebig testen, allerdings entfalten sich die Stärken von Kubuntu installiert auf einem Computer erst vollends.
Nach der gut geführten Installation steht einem ein volles Linux-System zu Verfügung, das mit zahlreichen Standard-Programmen für den alltäglichen Einsatz daher kommt. Ein kleines Rundum-Sorglos-Paket.

[Screenshot: Desktop von KDE 4.1]

Aber mit einem Rundum-Sorglos-Paket gibt sich ein ein erfahrener Linuxer nicht unbedingt zufrieden und dabei traf ich auf einige Höhen und Tiefen:

Die neue Konfiguration des X-Servers (das System, das unter Linux die grafische Oberfläche verwaltet) ist definitiv einen Höhepunkt: Direkt nach der Installation, beim ersten Systemstart, wurde meine Grafikkarte (NVIDIA GeForce 8800 GT) und mein Bildschirm (Samsung SyncMaster 2443BW) korrekt erkannt und die Bildschirmauflösung direkt korrekt auf 1920×1200 Pixel eingestellt. Da allerdings nur der quell-offene Standard-Treiber für NVIDIA-Grafikkarten von Haus aus installiert ist, sind bei KDE 4.1 zunächst alle Compositing-Effekte (Schatten, echte Transparenz, 3D-Effekte, usw.) deaktiviert. Nach der Installation des proprietären Treibers von NVIDIA, der volle 3D-Unterstützung hat, war nach einem Neustart des X-Servers die Compositing-Effekt direkt aktiviert und die Standard-Konfiguration geladen. Klingt vielleicht zunächst nach einer simplen Begebenheit, kann aber jedem, der schon mal Ärger mit dem X-Server hatte, ein kleines Lächeln auf den Mund zaubern.

[Screenshot: Fensterwechsel mit Compositing-Effekten]

Die Finger werde ich in Zukunft vom Adobe Reader lassen. Dieser wirkte schon unter meinem alten KDE 3.5 sehr behäbig und langsam; wie sein Windows-Pendant. Und warum soll ich mir noch einen PDF-Betrachter installieren, wenn mir mit dem neuen Okular (der KPDF und KGhostView ersetzt) aus dem KDE-Paket ein PDF-/PS-Betrachter in die Hand gelegt wird, der schneller und vielseitiger ist als der aus dem Hause Adobe!?

[Screenshot: PDF-Betrachter Okular]

Auch wenn es bisher schon immer recht einfach war HP-Drucker und -Scanner (bzw. Multifunktionsgeräte) unter Kubuntu in Betrieb zu nehmen, hat mir Kubuntu 8.10 einen besonderen Aha-Effekt beschert: Drucker angeschlossen, eingeschaltet und die HPLIP-Toolbox gestartet: Mein PSC 1110 (Multifunktionsgerät mit Drucker und Scanner) war sofort erkannt, konfiguriert und bereit. Ein wahrer »Out Of The Box«-Effekt, wie er in der Werbung immer allzu gerne verkauft wird. Da ist die Installation des selben Gerätes unter Windows XP um einiges komplizierter!
Einzig beim Scan-Programm gab es eine kleine Umstellung vom Scan-Programm Kooka zu Skanlite (das im extragear-graphics-Paket liegt), da es von Kooka noch keine Portierung zu KDE4 gibt und es bisher auch keine Leute gibt, die es weiter entwickeln oder portieren.

[Screenshot: HPLIP Toolbox-Startbildschirm]

Die grafische Oberfläche für die Paket-/Software-Verwaltung, Adept, wurde allerdings schon auf die neue KDE-Version portiert, ist allerdings noch in der Beta-Phase, was sich leider stark bemerkbar macht: Ich finde es für den regulären Einsatz noch zu instabil und unausgereift. Die Suche nach Softwarepaketen, zum Beispiel, funktioniert bei mir nur umständlich und zum Teil leider gar nicht.
Ich bin nun für die Steuerung der Paketverwaltung vorerst komplett auf die Shell-Tools (apt bzw. dpkg) umgestiegen. Diese funktionieren zum Teil etwas anders und ungewohnt (wenn man bisher nur größtenteils auf das grafische Frontend gesetzt hat), aber Softwarepakete lassen sich dennoch recht komfortabel darüber installieren, deinstallieren, update, usw.

[Screenshot: Grafische Software-Verwaltung Adept]

Tastenkürzel unter KDE 4.1 funktionieren nur bedingt und das Zuweisen eigener Tastenkürzeln funktioniert bisher leider gar nicht: Es ist zwar möglich Tastenkürzel zu vergeben, aber sie werden nicht angewendet. Dies liegt aber an KDE und nicht an Kubuntu und dieses Feature wird mit KDE 4.2 wieder eingeführt.

[Screenshot: Dolphin-Dateimanager mit einigen geöffneten Tabs]

Dolphin, der neue Standard-Dateimanager, macht im großen und ganzen mittlerweile eine ganz gute Figur. Seitdem dem er mit KDE 4.2 auch Tabs beherrscht, ist er wieder für mich interessant geworden. Zudem kann er auch nun die Dateiansicht teilen, sodass man zwei Ordner nebeneinander offen haben kann und so z.B. Dateien schnell und einfach hin und her verschieben kann. Leider geht dies nur einmal und auch nur vertikal. Komplexere Fensterteilungen mit horizontalen und vertikalen Ansichten mit beliebig vielen Teilungen, wie es im Konqueror möglich ist, sind leider nicht möglich.
Leider ist Dolphin auch noch sehr langsam, gerade bei Ordnern die viele Dateien beinhalten dauert es lange bis alle Dateien angezeigt werden und die Dateivorschauen (Thumbnails) geladen sind. Zudem wird er dann sehr instabil und neigt dazu abzustürzen. Da ist Konqueror immer noch bei weitem stabiler und schneller, auch wenn er leider auch etwas träge geworden ist. Wenn des darum geht mit vielen Dateien zu arbeiten, diese z.B. zu verschieben, greife ich lieber wieder auf Konqueror zurück, der dies mit Bravour meistert.

[Screenshot: Konqueror-Dateimanager mit vertikaler und horizontaler Fensterunterteilung]

[Screenshot: Übersicht der Erweiterten-Systemeinstellungen]

In den Systemeinstellungen fehlt leider nun das Modul für die Festplatten-Zuordnung. Dafür ist nun ein komfortabler Editor für den Bootmanager GRUB hinzugekommen.
Das Fehlen des Zuordnungsmoduls für Festplatten und Partitionen, mit dem man die Mountpunkte und -optionen festlegen konnte, ist allerdings weniger tragisch, wenn man etwas mit der fstab-Datei umgehen kann, denn diese ist seit dieser Kubuntu-Version recht gut dokumentiert bzw. kommentiert, sodass es einem leichter fällt eine Partition mit den korrekten Mountbefehlen zu versehen.

[Screenshot: Im Texteditor Kate mit geöffneter und gut kommentierter fstab-Datei]

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Ärger mit WordPress

Eigentlich mag ich WordPress ganz gerne. Seit Version 2.0 arbeite ich (fast) durchgehend damit; mittlerweile betreibe ich zwei Weblogs mit der aktuellen Version 2.6. Da ich mich im Moment intensiver mit WordPress auseinandersetze, fallen mir natürlich auch Dinge auf, die mir nicht so gefallen.

Bevor ich mich den zwei konkreten Punkten widme, die mir Ärger machen, ein kleiner Gedanke zum Konzept von WordPress: Ich finde WordPress mittlerweile für ein Blog-Software ziemlich fett: Mit fast 5 MB ist es leider kein Leichtgewicht mehr. Als CMS kommt es sicherlich schlank und komfortabel daher; aber als Blog-Software ist WordPress schon reichlich aufgeblasen und fett. Dafür ist es sehr flexibel, kann sehr vielseitig verwendet und erweitert werden; es gibt eine große Community die Erweiterungen und Themes entwickelt.
Dies ist aber ein generelles Problem bei der Software-Entwicklung: Große Gegensätze, die schwer gemeinsam zu erreichen sind (klein und simpel gegen flexibel und anpassbar); in der Wirtschaft wird so etwas auch Zielkonflikt genannt.
Auch wenn heute Webspace in rauen Mengen verfügbar und erschwinglich ist, sollte man sich überlegen ob eine große, Speicherplatz-fressende Anwendung sinnvoll ist oder ob man lieber auf etwas schlankeres zurückgreift. Gerade wenn sich Web-Applikationen auf einem Server häufen, so wie bei mir, sollte man über Alternativen nachdenken: Im Moment laufen auf über meinen Webspace zwei WordPress-Installationen, jede mit ungefähr 5 MB und die dritte steht kurz vor der Tür …

Zwei große Ärgernisse verderben mir leider im Moment etwas den Spaß mit WordPress:

  1. Seit Version 2.6 gibt es ein Versions-System für Artikel, wie man es aus Wikis (wie Wikipedia) oder auch aus Content Management Systemen kennt. Dieses Version-System ermöglicht einem, einen veränderten Artikel zu einer früheren Version zurückzusetzen, falls einem die veränderte Version aus irgendeinem Grund nicht gefällt.
    Dies kann sehr sinnvoll sein, wenn ein Weblog von mehreren Personen betrieben wird oder wenn man seinen Lesern erlaubt, eigene Artikel zu verfassen.
    Für mich ist diese Feature allerdings ein Ärgernis, denn es müllt meine Datenbank mit Einträgen zu. Jedes mal wenn ich einen Rechtschreibfehler korrigiere oder ein Stichwort hinzufüge, wird ein neue Version in der Datenbank angelegt. Und das leider nicht in einer eigenen Tabelle, sondern in der Tabelle für die generellen Blog-Einträge.
    Im Moment überarbeite ich gerade diesen Blog (dot.PsiLab alias PsiLab Journal) und meinen rein privaten Blog (»aber aber Arne …«) von Grund auf; ich bin dabei alte Einträge aus alten Blog-Versionen, die hier einmal liefen, wiederherzustellen und aufzuarbeiten. Dabei müssen zum Teil einzelne Beiträge öfters überarbeitet werden. Auf »aber aber Arne …« komme ich bei knapp 90 Blog-Einträgen (inklusive Unterseiten) auf fast 800 Datenbank-Einträge!
    Zudem verwässert dieses Versions-System einen Weblog mit fortlaufender ID für Beiträge. Früher waren Beiträge in diesem Weblog über dot.psilab.de/42 erreichbar. Wenn ich dies in der neuen WordPress-Version machen würde, würden sich bei einem regulären Blog-Betrieb (Eintrag erweitern, korrigieren, etc.) zum einen die IDs ständig ändern, weil ein Eintrag immer die ID der letzten Version bekommt. Und zum anderen können die IDs, die auf die alten Versionen verweisen, nicht mehr verwendet werden! So sind fortlaufende IDs nicht mehr möglich. Jetzt würden sich quasi die IDs 60, 42 und 327 aneinander reihen, statt 41, 42 und 43
    Update: Mit automatischem Speichern und Artikel-Speichern/-Vorschau habe ich für diesen einen Eintrag alleine schon 45(!) Versionen in der Datenbank. Und das bevor ich ihn überhaupt veröffentlicht hatte!
  2. Kategorien, Link-Kategorien und Stichworte sind dasselbe. Ein Umstand der mich in den letzten Tagen des öfteren die Haare raufen lies: Wenn ein Stichwort der Name einer Kategorie ist, wird die Kategorie als Stichwort hinzugefügt. Da bei mir die Stichworte aber nur klein geschrieben sein sollen/dürfen, ist dieses Feature wirklich ärgerlich.
    Das Problem rührt wohl daher, dass diese drei Kategorie-Arten in einer einzigen Tabelle in der Datenbank liegen. Was vielleicht auch noch kein Problem wäre, wenn in dieser Tabelle zweimal die gleiche URL-Form erlaubt wäre. Dies ist aber leider bei der Standard-Installation von WordPress nicht der Fall. Zwar wird bei der internen Verarbeitung von Kategorien und Stichworten unterschieden, aber nicht in der Datenbank und an der Benutzer-Oberfläche.
    Ein konkretes Beispiel, um das Problem etwas zu veranschaulichen: Ein Blog-Eintrag soll in die Kategorie »Foo Bar«, diese Kategorie hat die URL-Form foobar. Im Blog kann man diese Kategorie durch /category/foobar erreichen. Nun soll dieser Beitrag mit dem Stichwort »foobar« versehen werden. Das Stichwort soll ebenfalls die saubere URL-Form foobar haben; später soll sie dann über /tags/foobar erreichbar sein. So simpel dies klingt, so unmöglich ist dies im aktuellen WordPress. Man kann dies, mit Standard-Bordmitteln, nur erreichen, indem man entweder der Kategorie oder dem Stichwort eine unsaubere URL-Form gibt (z.B. für das Stichwort die URL-Form foobar-tag). Das ist leider, wie bei vielen Workarounds, nicht schön gelöst und sauber.

Schön wäre es, wenn es spätestens in WordPress 2.7 für das erste Problem eine Lösung gibt, die schon einige Plugins bereitstellen: Ein- oder Ausschalten des Versions-Systems oder dieses auf eine bestimmte Anzahl an alte Versionen für die Artikel limitieren. Dabei würde ich mir dann auch noch weitergehend wünschen, dass es ein Aufräum-Tool gibt, dass alte, nicht benötigte Versionen löscht und die IDs wieder aufräumt.
Für die Lösung des zweiten Problem muss wohl die Datenbank oder zumindest die Kategorie/Stichwort-Tabelle angepasst werden; was wirklich wünschenswert wäre, denn der oben angerissen Workaround ist wirklich hässlich.

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